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Bodo Rott studierte von 1992 bis 1998 an der ADBK in Nürnberg und der HDK in Berlin und hat an Letzterer 1999 sein Studium als Meisterschüler beendet. Er lebt und arbeitet als bildender Künstler in Berlin. Seine künstlerische Tätigkeit hat ihren Schwerpunkt in der Malerei, Zeichnung und Druckgrafik.
 
Das Bild von der Welt und insbesondere des Menschen steht von Anfang an im Vordergrund seiner Auseinandersetzung. Mit seinen Nichtkinderkindern hat er einen eigenen Figurenkosmos erschaffen, indem sich seine Erfahrungen und Erinnerungen, so wie seine Ideen über die Malerei wiederspiegeln. Es sind allein erziehende Kinder, die kraftvoll in einer archaischen Welt agieren, in der sich Vision und Realität mischen, wie es bei Kindern ganz oft der Fall ist. (Andreas Strobl)
Bodo Rott ist experimentierfreudig in seiner Malerei und findet über die Zeichnung und Druckgrafik immer wieder neue Wege. So verlässt er 2015 mit seiner Werkgruppe Hortus Convulsus seine Figuren zugunsten einer Fauna- und Tierwelt und richtet dabei seine Malerei strategisch neu aus. 2017 gelangt er über seine Monotypie-Serie bubblestereo zurück zu seiner Kinderwelt und lässt durch Verschmelzung von Zeichnung, All-Over, Paste-it Graffiti und Trompe l´oeil virtuose und irritierende Bildwelten entstehen.
 
Bodo Rott wird von der Emmanuel Walderdorff Galerie seit 2009 vertreten. 2018 wurde seine Arbeit unter anderen in der Pinakothek der Moderne in München und 2017 im Brandenburgisches Landesmuseum moderner Kunst in Frankfurt/Oder ausgestellt. Seine Werke wurden von zahlreichen Sammlungen erworben, darunter die Staatliche Graphische Sammlung, München und die Kunstsammlungen des Landes Brandenburg.