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Annette Philp verwendet das Medium Videofilm in dokumentarischer Weise. In langsamen, fast statischen Einstellungen arbeitet sie politische Momente des Alltags heraus. Ab 2012 erzählt sie in der Serie Deutschlandlieder kurze lokale Geschichten. Es sind skurrile, teils melancholische Begebenheiten, die in scharfen Facetten deutsche Identität und ihren Wandel widerspiegeln. 2017 beginnt mit Industrie-Kultur die Montage von Einzelfilmen zu einem Generalthema. Erstmals arbeitet sie dafür mit einer Musikerin, der Akkordionistin Eva Zöllner, zusammen.

2020 entsteht in engem Austausch mit dem Komponisten Herbert Willi … geraume Zeit …, eine Schilderung von Landschaft als Rohstoff, gefährdet und vernutzt. Derzeit arbeitet Annette Philp unterstützt vom Schumann-Quartett an einem Porträt
von Insekten.